1. Kongress ENERGIEWENDEBAUEN - Forschung für die Strom- und Wärmewende

Der zweitägige Kongress ENERGIEWENDEBAUEN - Forschung zu effizienten Technologien und intelligenten Konzepten für die Strom- und Wärmewende im Bereich energieoptimierte Gebäude und Quartiere blickt am 30. und 31. Januar 2017 auf das Energieversorgungssystem der Zukunft.

Für Akteure der Branche bietet der Kongress die ideale Plattform, sich über innovative Konzepte für eine effiziente, wirtschaftliche und sichere Energieversorgung unserer Städte auszutauschen.

Mit dem Gasometer auf dem EUREF-Campus in Berlin ist bewusst ein Veranstaltungsort gewählt worden, wo eine CO2-neutrale und dezentrale Energieversorgung schon heute gelebt wird.

Zwischen 2008 und 2014 konnte der Wärmebedarf in Gebäuden um mehr als 12 Prozent gesenkt werden und im Jahr 2015 haben erneuerbare Energien bereits mehr als 13 Prozent zum Wärmeverbrauch in Deutschland beigetragen – so viel wie noch nie. Gebäude und Quartiere übernehmen bei der Transformation unseres Energiesystems eine Schlüsselrolle. In diesem Bereich gibt es enormes Potenzial den Energiebedarf zu reduzieren und den verbleibenden Bedarf auf Basis erneuerbarer Energiequellen effizient zu decken.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert Forschung, Entwicklung und Demonstration energieoptimierter Gebäude und Quartiere. Mit der neuen Forschungsinitiative ENERGIEWENDEBAUEN werden die etablierten Förderschwerpunkte Energieoptimiertes Bauen (EnOB), Energieeffiziente Stadt (EnEff:Stadt) und Energieeffiziente Wärmeversorgung (EnEff:Wärme) einschließlich der Forschung zu thermischen Energiespeichern und zur Niedertemperatur-Solarthermie gebündelt.

Ein Highlight im Programm des Kongresses ist der Beitrag der Internationalen Energie Agentur (IEA). Kamel Ben Naceur beleuchtet aus internationaler Perspektive die Entwicklung innovativer Energietechnologien und zukunftsweisende Ansätze zu einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Energieversorgung. Weiter stehen diese Forschungsbereiche im Fokus der Veranstaltung:

  • Plusenergie- und netzdienliche Gebäude: Bauliche Beiträge für die Energiewende
  • Dezentrale Energieversorgungskonzepte in Stadtquartieren
  • Wirtschaftlichkeit für Wärme- und Kältenetze
  • Methoden und Tools zur integralen Planung