Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gast auf dem EUREF-Campus

Am Donnerstag, dem 28. September 2018, eröffnete das sauerländische Unternehmen Mennekes in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem EUREF-Campus seine Hauptstadtrepräsentanz, ein Schulungszentrum und einen Showroom.

2014 entwickelte das Unternehmen einen Standard Elektroladestecker und setzte damit Maßstäbe für die Branche. Die anvisierte Zahl von einer Million Elektroautos auf unseren Straßen wird bis 2020 nicht erreichbar sein. Das sieht die Bundeskanzlerin gelassen und richtet sich auf 2022 ein. Auch aus der Sicht von Mennekes ist das bisherige Tempo möglicherweise gar kein Nachteil, schließlich sind die Kapazitäten eines Mittelständlers gegenüber Großkonzernen begrenzt. Der Weltmarktführer für CEE-Stecker hat seine Produkte rund um E-Mobilität konsequent ausgeweitet, verbucht inzwischen rund 30 Prozent seines Umsatzes mit diesem Thema und bietet vom Ladestecker, über Wandladeboxen (Wall-boxen) und Ladesäulen bis hin zu Softwareangeboten zur professionellen Verwaltung von Ladeinfrastruktur eine ganze Palette rund um E-Mobility. Quelle: Westfalenpost

Die Eröffnung der Hauptstadtrepräsentanz war eingebettet in ein Symposium mit dem Titel „10 Jahre Elektromobilität – Gegenwart wird Zukunft“, das im Audimax des Wasserturms stattfand. Der Leiter der „Nationalen Plattform Elektromobilität“, Prof. Dr. Henning Kagermann, eröffnete die Veranstaltung. Danach sprach die Bundeskanzlerin. Sie sagte u.a.: „Vor zehn Jahren hat die Elektromobilität noch einen sehr visionären Charakter gehabt. Heute wird sie schrittweise und mehr und mehr Realität. Deshalb ist das Motto dieses Symposiums natürlich wunderbar gewählt: Zukunft wird Gegenwart. Ich finde, das Ganze ist ein interessantes Beispiel dafür, dass man sich auch in einer freien Wirtschaft unter den Gegebenheiten der Sozialen Marktwirtschaft durchaus langfristige Ziele setzen muss. Einfach nur zu hoffen, dass das alles schon irgendwie etwas werden wird, das klappt heute nicht mehr.“

Senior-Chef Walter Mennekes hielt einen Vortrag darüber, wie es zu der Standardisierung seines Elektrosteckers kam. Weiter ging es mit Prof. Dr. Günther Schuh , der den elektrisch angetriebener Kleinstwagen e.GO Life vorstellte. Prof. Dr. Andreas Knie (InnoZ), Experte für E-Mobility auf dem EUREF-Campus, sprach zum Schluss über die Mobilitätssysteme der Zukunft. Im Anschluss daran und einer Diskussionsrunde wurden den rund 200 Teilnehmern an der Veranstaltung Innovative eMobility Lösungen vorgestellt, z.B. der autonome Shuttle Emily, MENNEKES eMobility payment solution, Chargecloud Ladeinfrastrukturmanagement und Nextmove – Anbieter für nachhaltige Mobilität.

Das Schlusswort für diesen Artikel überlassen wir der Bundeskanzlerin: „Ich glaube, dass wir recht gut vorangekommen sind. Ich bedanke mich bei allen, die dafür ein Herz haben. Man muss auch ein bisschen Leidenschaft leben und an weitere Fortschritte glauben. Deshalb: Machen Sie weiter. Das, woran Sie arbeiten, ist ein ganz wichtiges Stück eines zukünftigen Deutschlands und seiner Wertschöpfungsmöglichkeiten.“