GASAG fördert neuen TU-Studiengang

Die Energiewende erhöht weltweit den Bedarf an Fachkräften für energieeffizientes Bauen und nachhaltiges Gebäudemanagement. Aus diesem Grund bietet die TU Berlin unterstützt durch die GASAG AG und GASAG Contracting seit dem Wintersemester 2016/2017 den interdisziplinären Masterstudiengang (MBA) „Building Sustainability" an. Dieser richtet sich dabei explizit an ausländische Studierende aus den Fachbereichen Gebäude- und Immobilienmanagement sowie Ingenieurswissenschaften und Architektur. Im ersten Jahrgang haben sich 16 Studentinnen und Studenten aus 4 Kontinenten für das neue Fach auf dem EUREF-Campus entschieden.

„Die Energiewende benötigt gut ausgebildete junge Menschen, die nicht nur energieeffiziente Gebäude bauen, sondern auf das größere Bild sehen, also die Frage beantworten können, wie ein Gebäude energetisch in seine Umgebung, in sein Quartier passt", erklärt Frank Mattat, Geschäftsführer der GASAG Contracting. Da hier Nachholbedarf bestünde, engagiere sich die GASAG-Gruppe nun gemeinsam mit der TU Berlin. „Junge Fachkräfte fallen nicht vom Himmel. Es ist der GASAG daher ein besonderes Anliegen, hier zur Ausbildung beizutragen."

GASAG und GASAG Contracting werden zunächst für drei Jahre den Studiengang finanziell unterstützen. Zusätzlich bringen beide Partner ihr Know-how praktisch ein: Sie bieten den
Studierenden im Rahmen von Praktika die Möglichkeit, das theoretisch Erlernte auch in der
Praxis umzusetzen und zu vertiefen. Der Studiengang geht über drei Semester und findet
auf dem EUREF-Campus auf dem Gelände des ehemaligen Schöneberg Gasometers statt.
Auf dem Campus sind bereits eine Vielzahl von Unternehmen und Forschungseinrichtungen
aus dem Bereich Energie, Nachhaltigkeit und Mobilität angesiedelt.

Ebenfalls von Konzept des Studienganges überzeugt ist Prof. Frank Behrendt von der TU Berlin: „Durch unsere starken Partner aus der Praxis können wir den Studierenden neben
der theoretischen Ausbildung nun auch Einblicke in die praktische Umsetzung in führenden
Unternehmen im Bereich Energieeffizienz geben."

Reinhard Müller, Vorstand des EUREF-Campus pflichtet Mattat bei: „Die schnelle Entwicklung in Effizienztechnologien und neuen Möglichkeiten der Gebäudetechnik kann von Universitäten nur sehr schwer zeitnah abgebildet werden. Es freut uns daher, dass hier auf dem EUREF-Campus, wo bereits viele Firmen aus dem Bereich moderner Umwelttechnik angesiedelt sind, nun ein praktisch fundierter Studiengang angeboten wird." Müller ergänzt: „Wir sind uns sicher, dass auf dem EUREF-Campus Synergien entstehen werden, die sowohl die Ausbildung der Studierenden vertieft, als auch zur Weiterentwicklung der angesiedelten Firmen beiträgt."