rbb UM4 zu Gast auf dem EUREF-Campus

Das Medieninteresse am EUREF-Campus ist ungebrochen. Viele große Reportagen in regionalen und überregionalen Zeitungen sind bislang erschienen. Am Donnerstag berichtete die Berliner Morgenpost in einer 12-Stunden-Reportage auf einer ganzen Seite über den EUREF-Campus als der „Stadt von morgen".

Am selben Tag war der rbb mit seiner beliebten Nachmittagssendung UM4 zu Gast auf dem Campus, die von 16.00 bis 17.00 Uhr live ausgestrahlt wurde. Eine Stunde lang berichtete das Magazin über vieles, was den Campus ausmacht, aber auch über die spannende Umgebung des Gasometers im Schöneberger Kiez.

Zuerst ging es natürlich um das Wahrzeichen des Campus, den Gasometer. Moderator Marc Langebeck interviewte dazu Sascha Maikowski, der die Touren auf das Industriedenkmal anbietet. Anmeldungen sind unter gasometer1(at)gmail.com möglich.

Stephan Kohler gab einen Überblick über die Aktivitäten auf dem Campus und betonte, dass hier die Klimaziele der Bundesregierung für 2050 schon heute erreicht seien.

Dr. Kristina Bognar von Schneider Electric erklärte das Micro Smart Grid, das Stromnetz, in dem unterschiedliche Energiequellen, Verbraucher sowie Speicher intelligent verknüpft werden. Dr. Bognar zeigte anschaulich wie die Energieflüsse in einem Gebäude dem Bedarf entsprechend angepasst werden können. www.schneider-electric.com/site/home/index.cfm/de

Natürlich durfte die Vorstellung der EUREF-Algen-Produktion nicht fehlen. Laura Kirschner von MINT Engineering zeigte, wie die Algen am Haus 4 entstehen, geerntet und weiterverarbeitet werden. www.mint-engineering.de

Prof. Andreas Knie vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) fuhr mit einem E-Roller ins Bild und sprach über sein Lieblingsthema, der Zukunft des Verkehrs in Berlin, wo niemand mehr ein eigenes Fahrzeug besitzen muss, sondern sich seinem Bedarf entsprechend Fortbewegungsmittel überall ausleihen kann. www.innoz.de

Die Umgebung des EUREF-Campus

Spannend in dem rbb-Magazin war nicht nur das zu sehen, was auf dem EUREF-Campus passiert, sondern auch zu erfahren, was in der Umgebung, also dem Schöneberger Kiez, so angesagt ist. Wussten Sie beispielsweise, dass es am Rande des Volksparks Schöneberg, gleich neben dem berühmten Goldenen Hirschen, das Café LAAX gibt? Zwei Jungunternehmer, Laurin Snigula und Anton Mosch betreiben dieses gemütliche Open-Air-Café mit Öffnungszeiten bis 22 Uhr, also eine schöne After-Work-Entspannung. (Mo Ruhetag, Di-Do 15-22 h, Mi-Fr 13-22 h, Sa-So 11-22 h) Im Mai 2016 eröffneten Laurin und Anton ihr Café und bieten dort Kaffee, frische Smoothies, selbstgemachte Wraps und Paninis, sowie regionale Flaschenbiere und Cola an. www.laax.berlin

Lecker geht es in der Apostel-Paulus-Straße 4 zu. Dort betreibt Laura Leisig ihre Makrönchen-Manufaktur. Die kleinen wohltuenden Kalorienbomben, unter Profinaschern auch als Macarons bekannt, werden dort in Handarbeit hergestellt. Die Sorten- und Farbenvielfalt ist genauso überwältigend wie der Geschmack, Madagaskar Vanille (weiß), Chocolat Extra Noir (dunkelbraun), Caramel Beurre Salé (hellbraun), Pistazie (grün), Boysenbeere (lila) ... die Liste ist endlos ... Und wer es salzig mag, kann Kürbiskern-Curry, Tomate-Basilikum-Parmesan, Ziegenkäse-scharfe Mango, Roquefort-Feigensenf oder Speck-Ananas ausprobieren. Aber sehen Sie selbst www.makroenchen-manufaktur.de/makroenchen-sorten

Weiße Raufasertapeten war gestern. Wer etwas auf sich hält, besucht Ulrich Welter in seiner Manufaktur für Wandunikate in der Bülowstraße 44. Nie wieder müssen Sie beim Besuch von Verwandten hören, dass auch Tante Frieda ihr Tapetenmuster an der Wand hat, denn bei Ulrich Welter gibt es nur extra angefertigte Einzelstücke. Nicht ganz preiswert, man braucht dazu, wie er sagt, ein kleines Budget, dafür müssen Sie keine Bilder an die Wand hängen, weil die Tapete das Kunstwerk ist. www.welter-wandunikate.de

Nach Makrönchen und Kunstgenuss ist eine sportliche Betätigung sinnvoll. Beginnen wir mit der Tanzschule weRK36, gleich um die Ecke vom Gasometer am Tempelhofer Weg 70, Ecke Sachsendamm. Robert und Katharina haben die Tanzschule gegründet. Die Idee brüteten sie in einer Kreuzberger Küche aus, so entstand vermutlich der Name zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben der Gründer und alten Bezirkspostleitzahl für Kreuzberg. „weRK36 ist die kreative Tanzschule in Berlin. Bei uns lernt ihr die Gesellschaftstänze, alle Tanzformen des Swing, Salsa, Tango Argentino und Discofox", sagt Robert Günther. Man kann dort auch ohne Partner/in hingehen. Zum Mittanzen findet sich immer jemand. www.werk36.de

Und last not least berichtete rbb UM4 über „Bright Site" in der nahe gelegenen Wilhelm-Kabus-Straße 40. Bei Fabian Ludwig kann man sich an Kletterwänden ausprobieren: Draußen, drinnen, unten und oben. Seit September 2014 ist „bright site" die neue Boulderhalle in Berlin-Schöneberg. Bouldern (engl. boulder „Felsblock") ist das Klettern ohne Kletterseil und Klettergurt an Felsblöcken, Felswänden oder an künstlichen Kletterwänden in Absprunghöhe. Diese beträgt zwar 4,50 Meter, aber, der Untergrund, auf den man fällt, ist weich gepolstert. www.boulder-project.de

 

rbb UM4 hat einen spannenden Einblick in die Aktivitäten auf dem EUREF-Campus gegeben und über die interessante Umgebung informiert. Schöneberg ist wirklich ein äußerst attraktiver Standort.

Text und Fotos: Ed Koch