Reinhard Müller spricht auf Immobilienkongress QUO VADIS

Beim Jahresauftaktkongress für die Immobilienwirtschaft in Berlin kamen die TOP-Entscheider der Branche zusammen. Aktuelle Fragen und Zukunftsszenarien der Immobilien- und Stadtentwicklung sowie der Investmentmärkte aus unterschiedlichen Perspektiven und im internationalen Kontext standen beim QUO VADIS 2015 im Fokus. Der von der Heuer Dialog GmbH ausgerichtete Immobilienkongress, der bereits seinen 25. Jahresauftakt feierte, wurde am 2. Februar vom SDP-Chef und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel eröffnet. Während des dreitägigen Programms wurden Entwicklungen und Perspektiven rund um die Immobilienwirtschaft vorgestellt und diskutiert.

Auch Reinhard Müller, Vorstandsvorsitzender der EUREF AG, trat als Sprecher im Rahmen des Kongresses auf. Im Rahmen eines Face-to-Face Gespräches stellte er sich den Fragen von Karsten Trompetter. Im Kern ging es darum, wie sich ein Stadtquartier erneuern kann und wie angesichts sich dramatisch verändernder Umweltbedingungen zukunftsweisende Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft aussehen können.

Während des 25-minütigen Interviews wurden die Besonderheiten des EUREF-Campus im Hinblick auf die erreichten Klimaziele der Bundesregierung für 2050, das Micro Smart Grid sowie die innovativen und energieeffizienten Technologien der auf dem Areal errichteten Gebäude thematisiert. Nach Aussage von Reinhard Müller könne die Energiewende nur funktionieren, wenn wirtschaftlich lukrative, ökologisch nachhaltige und gesellschaftlich akzeptierte Lösungen Anwendung fänden. Die dafür benötigten technischen Komponenten seien alle längst erfunden. Der EUREF-Campus in Berlin-Schönberg beweise darüber hinaus, dass bei Nutzung dieser Technologien keine Mehrkosten entstünden. Auch Bestandsgebäude könnten mit einfachen Maßnahmen, wie einer Umstellung aller Leuchtmittel auf LED, Energie einsparen. Im Hinblick auf die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit insbesondere gewerblicher Immobilien werde dem Thema Betriebskosten eine zentrale Bedeutung zukommen, so der Vorstand der EUREF AG. Weitere Themen, die nach Ansicht von Reinhard Müller im Rahmen der Energiewende stärker diskutiert werden sollten, seien Wärme- und Kältetechnik sowie der Ausbau der Netze.