Vize-Ministerpräsidentin und Technologie-Minister der Volksrepublik China besuchen den EUREF-Campus

Bereits zum zweiten Mal binnen zwei Wochen gingen wieder Staatsbesucher aus China über das Pflaster des EUREF-Campus. Begleitet von zahlreichen Ministerkollegen und einem Presseteam beehrte Frau Liu Yandong, Vize-Ministerpräsidentin der Volksrepublik China, das InnoZ. Begleitet wurde Frau Liu Yandong unter anderem von Herrn Dr. Wan Gang, Minister für Wissenschaft und Technologie der Volksrepublik China sowie von Herrn Shi Mingde, Seine Exzellenz der Botschafter Chinas in Deutschland. Dr. Wan Gang war bereits 2010 auf dem EUREF-Campus und zählt zu den Freunden des InnoZ.

Nach der Ankunft vor dem Tor der Plattform elektroMobilität begab sich die Delegation in die ZeeMo.Base. Herr Dr. Peters und Herr Prof. Dr. Knie, Geschäftsführung InnoZ, begrüßten Frau Liu Yandong und die Delegation im Namen des Bürgermeisters Michael Müller sowie aller Campus-Partner. Herr Peters fasste zusammen, wie sich der Campus seit dem ersten Besuch von Herrn Minister Wan Gang im Jahr 2010 entwickelte. Er hob hervor, dass zahlreiche Standortthemen – etwa Elektromobilität und Carsharing – auch auf den Rat von Minister Wan Gang zurückgehen, Alternativen zum privaten Verbrennungsauto zu finden. Herr Prof. Dr. Dietmar Göhlich, Leiter des Fachgebiets Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik der TU Berlin und Vorstandsvorsitzender von Mobility2Grid e.V., stellte die Ziele des EUREF-Forschungscampus Mobility2Grid vor. Zahlreiche Partner arbeiten in diesem besonderen Projekt gemeinsam an der Realisierung der Energiewende und Elektromobilität in vernetzten urbanen Arealen.

Im Anschluss präsentierte Herr Michell-Auli, Geschäftsführung DB Engineering & Consulting, die Beiträge der Deutschen Bahn zu integrierten Lösungen zwischen Energie- und Mobilitätssektor. Herr Schönewolf vom Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) erläuterte anhand des Projekts e-Fleet, wie die Sektorkopplung in elektrischen Flotten konkret angewendet wird. Abschließend zeigte Herr Prof. Dr. Strunz, Leiter des Fachgebiets Energieversorgungsnetze und Integration Erneuerbarer Energien an der TU Berlin, die Herausforderungen der regenerativen und dezentralen Energieversorgung, die im Projekt WindNODE untersucht werden.