Wir stellen vor: infreSt – Infrastruktur eStrasse GmbH

infreSt hat webbasierte Online-Portale entwickelt und wird mit seinen Portalen dazu beitragen, dass es künftig eine bessere Kommunikation bei Baumaßnahmen und hoffentlich ein paar weniger Baustellen in der Stadt gibt.

Zum einen ermöglicht das Leitungsauskunftsportal eStrasse das Versenden einer einzigen Anfrage an die zuständigen Ver- und Entsorgungsunternehmen. Alle einzeln abzufragen erübrigt sich also. Das Leitungsnetz gehört natürlich zu den kritischen Infrastrukturen. Niemand muss sich jedoch Sorgen darüber machen, dass bestimmte Informationen an Unbefugte gelangen. Portalnutzer erfahren nur, an wen Sie eine Leitungsanfrage senden, Einzelheiten über den Verlauf der Leitungen erteilen die jeweiligen Ver- und Entsorgungsunternehmen eigenständig.

Zudem betreibt die infreSt den Baustellenatlas in Berlin. Er unterstützt die Ver- und Entsorgungsunternehmen sowie Behörden bei der Koordinierung von mittel- und langfristigen Baumaßnahmen.

 

Am 1. Dezember 2017 hat infreSt, eine Tochtergesellschaft der Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg (NBB) Büroräume im Haus 4 auf dem EUREF-Campus bezogen. 17 Mitarbeiter sind hier derzeit tätig, weitere sollen in Kürze hinzukommen. Jan Tischer, gelernter Vermessungsingenieur, leitet den Vertrieb und das Marketing der infreSt. Er betreut die Großkunden, zu denen unter anderem die Berliner Wasserbetriebe, Vattenfall und die Telekom gehören. Sein Unternehmen kümmert sich aber auch um kleinere Kunden.

2006 begann man mit einem Public-Private-Partnership (PPP)-Projekt, an dem neben drei Bezirksämtern auch die Netzbetreiber von Gas, Fernwärme, Wasser und Strom beteiligt waren. Die Zusammenarbeit beim Thema gebündelte Einholung von Leitungsauskünften hat sich so gut entwickelt, dass 2011 die NBB und zwei Vattenfall-Unternehmen infreSt gründeten. Das Problem bis dahin war, dass kaum jemand wusste, wem welche Leitungen gehören und es zudem keine Baustellenkoordination gab. Heute ist man mit den Produkten der infreSt einer Lösung der Probleme ein gutes Stück nähergekommen. 

 

Für die Zukunft, so Jan Tischer, plant sein Unternehmen eine App, die alle Bürger nutzen können. Hier erfährt man vor Ort, um was für eine Baustelle es sich handelt, wer Betreiber ist und wie lange die Maßnahme dauert. Problematisch ist allerdings ein genaues Bauende einer Baustelle zu benennen. Bauverzögerungen sind keine Seltenheit. Das kennen wir in Berlin auch von anderen Projekten. Für Baumaßnahmen ist die infreSt allerdings bereits dabei eine neue Lösung zu erarbeiten.

 

Mit Jan Tischer sprach Ed Koch

 

Alle Informationen unter: www.infrest.de