EUREF-Campus

EUREF steht für das „Europäische Energieforum“ und ist ein Modellquartier für die klimaneutrale, ressourcenschonende und intelligente Stadt. Seit dem Erwerb des Geländes im Jahr 2008 entwickelte die EUREF AG das Gelände rund um den Gasometer Schöneberg zu einem Reallabor der Energiewende. Mit einer innovativen Gemeinschaft aus Wirtschaft und Wissenschaft, einer klimaneutralen Energieversorgung, einem intelligenten Energienetz, energieeffizienten Gebäuden, einer Erprobungsplattform für die Mobilität der Zukunft und zahlreichen Forschungsprojekten wird hier tagtäglich bewiesen, dass die Energiewende machbar und finanzierbar ist. Seit 2014 erfüllt der EUREF-Campus bereits die CO2-Klimaziele der Bundesregierung für das Jahr 2045.

Über Veranstaltungen zu den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit, geführte Campustouren und Unternehmensbesuche sowie informative Projekte wie die EUREF-Energiewerkstatt baut das Stadtquartier seine Funktionen als Forum und Schaufenster der Energiewende stets weiter aus.

Energie und Mobilität

100 %

des Wärmebedarfs des EUREF-Campus werden über die eigene Energiezentrale gedeckt

2.500 Meter

unterirdisch verlegte Fernwärmerohre

2.400 Megawattstunden

Strom erzeugt das BHKW in der EUREF-Energiewerkstatt

Die Energieversorgung auf dem EUREF-Campus ist CO₂-neutral. Durch den Einsatz regenerativer Energieträger, innovativer Energiespeicher, die konsequente Vernetzung modernster Technik sowie den Bau energieeffizienter und intelligenter Gebäude hat sich der Campus zu einem echten Zukunftsort entwickelt. Der EUREF-Campus ist ein smartes Stadtquartier: Neben Elektromobilität, wird auch Sharing groß geschrieben. Und: Autonomes Fahren wird hier schon seit Langem getestet.

Die GASAG Solution Plus GmbH betreibt die EUREF-Energiewerkstatt, die das energetische Herzstück des Geländes ist. In ihr wird 100 Prozent des Wärmebedarfs vor Ort erzeugt.

Zentrales Element der Energiewerkstatt ist ein Blockheizkraftwerk. Durch die Verbrennung von Biomethan wird ein Generator zur Stromerzeugung angetrieben. Der Strom wird direkt in das Berliner Stromnetz eingespeist. Die Abwärme dient dazu, Wasser zu erhitzen. Auf dem EUREF-Campus wird diese Wärme zum Beheizen der Büros genutzt. 2,5 Kilometer sind die unterirdisch verlegten Fernwärmerohre lang, durch die das 90 Grad heiße Wasser zu den Häusern gepumpt wird.

Zusammen mit zwei kleineren Blockheizkraftwerken, die Strom für den Betrieb der Energiezentrale und der zeemobase produzieren, wird so ein Großteil des Wärmebedarfs auf dem EUREF-Campus gedeckt. Wird an sehr kalten Tagen zusätzliche Heizenergie benötigt, stehen zwei Niedertemperatur-Gaskessel zur Verfügung, um die Spitzenlasten abzudecken. Zugleich wird in der Energiezentrale Kälte für die Klimatisierung der zahlreichen Serverräume sowie der Büros produziert.

Gesteuert wird die Energiezentrale von künstlicher Intelligenz, dem sogenannten Eco-Tool. Hierfür liefern rund 1.000 Datenpunkte aus der Energiewerkstatt und den Gebäuden Informationen, welche Energie in welchem Gebäude wann verbraucht wird. Auch Wettervorhersagen und Energiemarktdaten fließen in die Berechnungen ein.

Mithilfe der Power-to-Heat-/Power-to-Cold-Technologie kann erneuerbare Energie auch in der Energiezentrale gespeichert werden. Wird an sonnen- oder windreichen Tagen in Solarparks oder durch Windkraftanlagen zu viel Strom produziert, wird das in der Energiezentrale registriert. Überschüssiger Strom wird dann zum Erhitzen oder zum Kühlen von Wasser verwendet und in zwei stark isolierten Wassertanks für die spätere Nutzung gespeichert. Dieses Speichersystem war Teil des Forschungsprojekts WindNODE, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wurde.

Zusätzlich betreibt Audi auf dem Campus eine 1,9 MWh große Second-Use Batterie. 20 ausrangierte Batterien aus e-tron-Testfahrzeugen sind hier zu einer großen stationären Batterie zusammengeschaltet und dienen dem Campus als Testumgebung und zur Netzstabilisierung.

Sie können die EUREF-Energiewerkstatt by GASAG Solution Plus in einem von Experten geführten Rundgang besichtigen und live erleben, wie die Energieversorgung der Zukunft schon heute funktioniert. Weitere Infos: energiewende-erleben.de

zeemobase steht für Zero Emission Energy and Mobility Base und ist der Ort auf dem Campus, an dem Energie und Mobilität zusammenlaufen und sowohl physisch als auch digital vernetzt werden.

Technisch gesehen ist die zeemobase ein „Micro Smart Grid“, das die Energie möglichst effizient verteilt. Ein Smart Grid ist ein Stromnetz, in dem unterschiedliche Energiequellen, Verbraucher sowie Speicher intelligent verknüpft sind. Strom wird mittels erneuerbarer Energie gewonnen, lokal gespeichert und in Mobilität umgesetzt. Das Netzmanagement bringt das schwankende Angebot regenerativer Energien mit den aktuellen Energieverbräuchen ökologisch und ökonomisch in Einklang. Da dies auf einem räumlich abgegrenzten Gebiet geschieht, wird von einem „Micro Smart Grid“ gesprochen. Dabei besteht weiterhin Anschluss zum öffentlichen Stromnetz. Ziel ist es, das öffentliche Netz durch planbare Energieflüsse zu entlasten und den Anteil erneuerbarer Energien zu steigern.

Über 20 Elektroladeplätze an der zeemobase sind an das Micro Smart Grid angeschlossen, darunter sowohl AC-Ladestationen (22 kW) als auch DC-Ladestationen (50 kW). Das Micro Smart Grid wird von inno2Grid und Schneider Electric betrieben. Mit einem wirkungsstarken Partnernetzwerk werden in der zeemobase innovative Lösungen und Technologien entwickelt, erprobt und in die Realität umgesetzt. Die zeemobase fungiert darüber hinaus auch als Showroom, der den Weg zur Klimaneutralität für Unternehmensstandorte und Quartiere erlebbar macht.

Die denkmalgeschützten Bauten des berühmten Architekten Alfred Messel, der unter anderem das Berliner Pergamonmuseum plante, werden auf dem Campus auf besondere Weise in Szene gesetzt und prägen den Charakter des Geländes. Moderne energieeffiziente Gebäude stehen den denkmalgeschützten Klinker- und Backsteinbauten des ehemaligen Gaswerks Schöneberg gegenüber oder werden gekonnt mit diesen verbunden.

Die historischen Gebäude wurden unter den Aspekten des Denkmalschutzes, des Denkmalrechts und der Energieeffizienz saniert. Sämtliche Neubauten sind in die bestehenden Strukturen integriert und als zertifizierte „Green Buildings“ realisiert. LEED-Platin-zertifizierte Neubauten, KfW-Effizienzhaus-55-Standard, automatisiertes Energielastmanagement und innovative und energieeffiziente Gebäudetechnologien stehen für den EUREF-Campus. Dazu gehören auch Monitoringsysteme von Schneider Electric, die den Energieverbrauch optimieren. Alle Gebäude sind per „Smart Metering“ an das lokale Energienetz angeschlossen, das den Verbrauch zentral misst und steuert.

Moderne Baustoffe, fortschrittliche Gebäudetechnologien und eine optimierte Energienutzung verbinden Klima- und Umweltschutz mit geringen Betriebskosten – wegweisende Ideen, die sich rechnen!

Viele der Gebäude verfügen außerdem über energiesparende Dämmstoffe, dreifach verglaste Fenster mit integriertem Sonnenschutz und intelligente Fassaden. Die Bürobeleuchtung wird nach Anwesenheit und Tageslicht automatisch geregelt. Bei der Auswahl der Materialien wurde auf eine möglichst hohe Gesundheits- und Umweltverträglichkeit geachtet.

Und Nachhaltigkeit beginnt bereits beim Bauprozess. Wolff & Müller baute auf dem Campus komplett CO₂-neutral mit Strom aus erneuerbaren Energien und mit besonders energieeffizienten Baumaschinen. Der dennoch entstandene CO₂-Fußabdruck wurde von Wolff & Müller über eigene TÜV-zertifizierte CO₂-Projekte ausgeglichen.

Zu einem Campus, der sich der modernen Mobilität verschrieben hat, gehört auch ein smartes Verkehrskonzept.

Nur Elektrofahrzeuge, Golf-Carts, Taxis, Fahrräder, Fußgänger und Einsatzfahrzeuge sind berechtigt den Innenbereich zu nutzen, der durch Schranken geschützt ist. Fahrräder können sowohl oberirdisch an den diversen Radabstellanlagen in der Nähe der Gebäudeeingänge geparkt werden als auch unterirdisch in den Tiefgaragen, wo sie witterungsgeschützt stehen. Um einen Anreiz für die Anfahrt mit dem Fahrrad zu schaffen, stehen in mehreren Gebäuden Umkleiden und Duschen zur Verfügung.

Verbrennungsmotorenbetriebener Verkehr wird außerhalb des Innenbereiches abgewickelt. Hierzu gehören auch Motorräder und Roller, die nicht elektrisch betrieben sind. Er wird nach Möglichkeit bereits vor der Schranke in die Tiefgarage von Haus 21-22 oder hinter die Gebäude zur Tiefgarage der Häuser 10-14 geleitet.

Der verbrennungsmotorenbetriebene Lieferverkehr wird über eingerichtete Lieferzonen hinter den Gebäuden abgewickelt. In Einzelfällen können Lieferungen, die durch LKWs im Innenbereich erfolgen müssen, rechtzeitig beim Campus-Management angemeldet werden.

Ergänzt wird dieses Verkehrskonzept durch den steten Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos und verschiedener Sharing-Angebote.

Auf dem EUREF-Campus befinden sich mehr als 180 Lademöglichkeiten für Elektroautos. 53 davon sind öffentlich nutzbar. Dazu zählen auch 12 Tesla-Supercharger (V3) und über 40 Ladepunkte in den öffentlich zugänglichen Tiefgaragen. Für Mieter gibt es häufig auch Lademöglichkeiten für E-Bikes in den Tiefgaragen.

Übrigens ist es Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor nur in Ausnahmefällen gestattet, den Innenbereich des Campus zu befahren. Dieser ist allein Fußgängern, Radfahrern und Elektrofahrzeugen vorbehalten.

Auch im Bereich der Elektromobilität beweist der Campus seine Funktion als Erprobungsplattform. Die erste Schnellladestation für Elektrobusse und die ersten innerstädtischen V3 Supercharger Deutschlands wurden hier getestet, bevor der Einsatz skaliert und auf andere Areale ausgeweitet wurde. Und 2023 hat Audi zusammen mit dem Forschungscampus Mobility2Grid hier den Einsatz von Laderobotern erprobt.

Das Campus-Gelände gehört zum Geschäftsgebiet von Free2move und der gängigen Sharing-Anbieter für Fahrräder sowie E-Bikes und E-Roller. Damit unterstützt der Campus den Umstieg auf Elektromobilität auf dem Weg zum Arbeitsplatz und zurück.

Zu den weiteren Sharing-Anbietern gehören u. a. lime (E-Scooter und E-Bike), TIER (E-Scooter und E-Bike), Bolt (E-Scooter), voi. (E-Scooter und E-Bike) sowie DB Call a Bike (E-Bike).

Der Campus ist eine ideale Erprobungsplattform für innovative Verkehrslösungen. So wurden hier beispielsweise der E-Roller Emmy, der Laderoboter von AUDI oder und der E-Scooter von TIER, aber auch On-Demand-Ridepooling von CleverShuttle vor dem öffentlichen Launch getestet.

Wann immer in den letzten Jahren über zukunftsweisende Verkehrsprojekte diskutiert wurde, durfte ein Begriff nicht fehlen: Das „autonome Fahren“. Die Idee dahinter ist so simpel wie weitreichend: Nicht nur, dass diese Technologie den Alltag der Menschen erleichtern kann, indem sie sie von der lästigen Pflicht entbindet, ihr Auto selbst zu steuern. Vor allem könnten so perspektivisch Unfälle minimiert und auch der individuelle Verkehrsfluss staufrei gesteuert werden. Zukunftsmusik? Nicht mehr. Die Technologie ist bereits testreif und wird voraussichtlich schon in wenigen Jahren erst den öffentlichen und in der Folge auch den individuellen Nahverkehr revolutionieren. Auf dem Campus wurden bereits verschiedene Fahrzeug-Modelle getestet, darunter die Elektrokleinbusse „Olli“ (Local Motors) und „Emily” (EasyMile) sowie eine autonome Kehrmaschine (Enway).

Plan vom EUREF-Campus Berlin mit Schwerpunkt Mobilität

Historie und Gasometer

Auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks Schöneberg ist mit dem EUREF-Campus, der inhaltlich an die Historie des Standortes anknüpft, ein einmaliges Ensemble aus historischen, denkmalgerecht sanierten Gebäuden und energieeffizienten, smarten Neubauten entstanden. Herzstück ist der 80 m hohe Gasometer Schöneberg.

Auf Initiative des Landeskonservators von Berlin wurden 1994 die signifikanten Gebäude des ehemaligen Gaswerks, darunter auch Bauten des berühmten Architekten Alfred Messel, als Gesamtanlage unter Denkmalschutz gestellt.

2008 entdeckten Reinhard Müller, langjährig in der Denkmalpflege tätiger Projektentwickler und Architekt, sowie Johannes Tücks, heutiger Chefarchitekt des EUREF-Campus, das Gelände rund um den Gasometer. In einem wirtschaftlichen Umfeld, das eine Investition in mit Altlasten behaftete Baudenkmale nicht rentabel erscheinen ließ, erwarb die EUREF AG das Areal. Sukzessive wurden mit dem Bezirk Schöneberg auf Grundlage eines denkmalpflegerischen Gutachtens die Ziele der zukünftigen Nutzung in einem Bebauungsplanverfahren mit Bürgerbeteiligung formuliert. Mit der Fertigstellung des Gasometers im Jahr 2024 ist das Ziel des Landeskonservators endgültig erreicht: den dauerhaften Erhalt und die Erlebbarkeit der Denkmale sicherzustellen – auf Basis eines wirtschaftlichen Konzeptes, das einen langfristigen Bestand ermöglicht.

Gasometer Schöneberg – vom Gas-Tank zum Think-Tank

Mit der denkmalgerechten Sanierung des Gasometers und dem Ausbau zum modernen und nachhaltigen Büro- und Konferenzzentrum wurde ein Wahrzeichen Berlins wiederbelebt und gleichzeitig zum Symbol der Energie- und Verkehrswende.

Auf rund 28.000 m² sind moderne Büroflächen entstanden. Von hier treibt die Deutsche Bahn die Digitalisierung der Schiene voran. Im historischen Stahlmantel und in der oberen Etage ist auf über 2.000 m² Fläche ein einzigartiges Konferenz- und Eventzentrum entstanden. Die Highlights: das Forum mit absenkbarem Amphitheater und die Sky Lounge im 15. Obergeschoss. Auf der angeschlossenen 360°-Dachterrasse, die im Rahmen von Events und Führungen auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist, eröffnet sich aus rund 66 Metern Höhe ein einzigartiger Panorama-Blick über Berlin.

Der Gasometer wurde in seiner ursprünglichen Form erhalten. Der Gebäudeentwurf ist an das historische Bild des Teleskop-Gasbehälters angelehnt. Unter Einsatz von Sandstrahltechnik wurde die Stahlstruktur von 1910 denkmalgerecht saniert und fungiert als Rahmen für den runden Neubau. Die überwiegend gläserne Fassade gewährleistet eine hohe Transparenz des Gebäudes.

Mit dem KfW55-Standard wurde beim Neubau der Standard eines Niedrigst-Energiegebäudes umgesetzt, der die aktuellen genehmigungsrechtlichen Anforderungen an den Energiebedarf gemäß Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) sogar deutlich unterschreitet. Die Energieversorgung ist – wie auch in den anderen Neubauten auf dem EUREF-Campus – smart. Die zylinderförmige Gebäudekubatur optimiert das Verhältnis der Fläche der Außenhülle zum beheizten Volumen und minimiert den Energiebedarf. Hierzu kommt neben der hochwärmedämmenden Gebäudehülle die primär-energetisch äußerst effiziente zentrale Wärme- und Kälte-Erzeugung unter Einbeziehung regenerativer Energien und Kraft-Wärme-Kopplung zum Einsatz.

Als die EUREF AG dieses Gelände 2008 übernahm, gab es in der Berliner Politik viele, die nicht an den Erfolg dieses visionären Projekts glaubten. Ich bin froh, dass wir gemeinsam die Chance ergriffen haben, die sich unserer Stadt hier bot. Nicht nur, was die Rolle des EUREF-Campus als Innovationsstandort betrifft, sondern auch in Bezug auf die intelligente Umnutzung und Ergänzung bestehender Baudenkmale, wie sie nun auch wieder am Gasometer sichtbar wird.

Michael Müller (SPD), Ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin
34.000

Fläche

66 m

hohe Skylounge über Berlin

200 Mio.

Euro Investition

2024

eröffnet seit 2024

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist für uns die Grundlage unseres Handelns.
Als Europäisches Energieforum tragen wir die Energiewende im Namen. Wir sind ein Referenzprojekt im europäischen und auch internationalen Raum – für die Machbarkeit und die Bezahlbarkeit der Energiewende. Ein Forum zu den Themen Energie, Mobilität und Nachhaltigkeit, welches als Blaupause für die CO2-neutrale Welt von morgen gilt.

Unser Interesse hört nicht mit dem Bau eines EUREF-Campus auf, es beginnt damit. Die nachhaltige Pflege, Bespielung und Neuerfindung gehören maßgeblich dazu.

Auf dem EUREF-Campus Berlin dreht sich alles um die Themen Energie- und Mobilitätswende, Klimaschutz, Umweltschutz & Nachhaltigkeit. Die Vision wird in jedem Bereich und von jedem Mitarbeitenden der EUREF-Unternehmensgruppe gelebt.

Die EUREF-Campus in Berlin und Düsseldorf sind Leuchtturmprojekte der Energiewende: Sie erfüllen nicht nur schon jetzt die CO₂-Klimaschutzziele der Bundesregierung für 2045, sondern gewährleisten auch Energiesicherheit durch Unabhängigkeit von Kohle, Öl und Gas. Unsere Neubauten erfüllen die höchsten Energiestandards (KfW 55).

Wir sind nicht nur ein großartiger Ort zum Arbeiten, Studieren und Forschen, sondern auch international bekannt für hochkarätige Firmen- und Politikveranstaltungen, die wir mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit, Mobilität und Klimaschutz kuratieren. Unsere SMB-Zertifizierung und die bevorstehende ISO-Zertifizierung unterstützen diese Ausrichtung.

Wir glauben fest an die Bedeutung nachhaltiger Projektentwicklung. Auf dem EUREF-Campus setzen wir uns für Umweltschutz, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Stabilität ein, um eine lebenswerte Zukunft zu fördern.

Der EUREF-Campus in Berlin und Düsseldorf steht für nachhaltiges Bauen von Anfang an. Bodenaushub wird wiederverwendet, regionale Materialien genutzt, und bei Rodungen wird nachgepflanzt. Regenerative Haustechnik und umweltverträgliche Produkte sind Standard. Facility Management ist bereits während der Bauarbeiten eingebunden, um eine nachhaltige Gebäudewirtschaft zu gewährleisten.

Unser ganzheitlicher Ansatz betrifft alle Bereiche: Als Projektentwickler berücksichtigen wir die Lage und Erreichbarkeit unserer Gebäude für umweltbewusstes Mobilitätsverhalten. Als Architekten planen wir langfristig nutzbare Gebäudelayouts und wählen Materialien mit Modularität und Langlebigkeit. Auch bei Energieversorgung, Wartung und Betrieb denken wir als Bestandshalter ganzheitlich, um den Umweltimpact zu minimieren.

Als Köche legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit, indem wir eng mit lokalen Lieferanten kooperieren, um vielfältige, produktorientierte Gerichte zu kreieren. Dabei achten wir sorgfältig darauf, Überproduktion zu vermeiden und Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, indem wir täglich unsere Produktionsmengen reflektieren und anpassen.

EUREF-DNA

Was ist eigentlich das Besondere am Konzept „EUREF-Campus“?

Mit Blick auf den Bau des zweiten EUREF-Campus in Düsseldorf sowie die Expansion um weitere Standorte war es uns ein Anliegen, unsere Erfolgsfaktoren und somit auch die DNA hinter dem Europäischen Energieforum festzuschreiben:

  • Green Buildings

    Der EUREF-Campus baut energieeffiziente Gebäude und minimiert Bodenversieglung. Energieeinsparung ist zentral für den Klimaschutz.

  • Klimaziele

    Der EUREF-Campus erfüllt bereits jetzt die Klimaziele von 2045.

  • Location

    Die intelligenten Energie- und Mobilitätskonzepte des EUREF-Campus werden ins geografische und historische Umfeld integriert.

  • Future Mobility

    Der EUREF-Campus ist eine Plattform für innovative Mobilitätskonzepte.

  • Smart & local Integration

    Die intelligenten Energie- und Mobilitätskonzepte des EUREF-Campus werden ins geografische und historische Umfeld integriert.

  • Smart Energy

    Der EUREF-Campus nutzt hauptsächlich lokale, CO2-neutrale Energiequellen und strebt autarke Versorgung aus erneuerbaren Quellen an.

  • Sustainable Events

    Der EUREF-Campus bietet hochwertige, nachhaltige Veranstaltungen und Gastronomiekonzepte an.

  • Talent Pool

    Der EUREF-Campus kooperiert mit Universitäten für Weiterbildungen, Master-Studiengänge und Qualifizierungsmaßnahmen im Bereich Energiewende.

  • Green Facility Management

    Der EUREF-Campus setzt auf ein ökologisch vorbildliches Facility Management, einschließlich fortschrittlichem Abfall- und Recyclingkonzept.

  • EUREF Community

    Die EUREF-Community umfasst Unternehmen und Institute, die sich mit Energiewende, Mobilität und Klimaschutz beschäftigen.

  • Work-Life-Balance

    Der EUREF-Campus fördert eine angemessene Work-Life-Balance durch seine Atmosphäre, nachhaltige Gastronomien, Sportangebote und Community-Events.

Campus-Plan

Farbiger Übersichtsplan des Campus